„Ich bin der Aufbauer" sagt Ferdinand Koegler von sich selber.

Nach einer Winzerlehre im Weingut der Stadt Frankfurt schloss er sein Studium an der FH Geisenheim zu Weinbau und Oenologie ab. Er lernte durch seine Praktikas auf anderen Weingüter wie La Motte in Südafrika und durch sein Studienergänzung an der Weinuniversität Davis Kalifornien ganz neue Ansätze für den Wein kennen.

Schon mit 26 Jahren hat Ferdinand Koegler das damals 7 Hektar große Weingut übernommen. In jungen Jahren konnte er seine individuellen Vorstellungen von gutem Wein verwirklichen. Das hat ihn und das Weingut KOEGLER bis heute geprägt.
Seine große Liebe gehört dem Spätburgunder. Hier wird bei der Feldarbeit und im Keller neue Wege gegangen. Beste Barriquefässer aus Frankreich in immer neuen Varianten (Holz, Toastung) werden eingesetzt, um einen typischen französischen Burgunder zu schaffen.

1999 hat er mit einem neuen Weinkeller und der Vergrößerung der Anbauflächen einen großen Schritt nach vorne gewagt. Heute gehören zum Weingut KOEGLER 34 Hektar beste Rheingauer Lagen.

Und er ist neue Wege gegangen: Mit „Grüner Veltliner" und „Blauer Zweigelt" hat Ferdinand Koegler zwei Traubensorten aus Österreich in den Rheingau gebracht, die hier hervorragend gedeihen. Schon seit Jahren baut Ferdinand Koegler Verjus aus. Für die Küche in feinen Saucen und als nichtalkoholisches Getränk im Sommer findet diese Spezialität immer mehr Liebhaber.

Wichtig ist Ferdinand Koegler bei seiner Arbeit, dass das natürliche Zusammenspiel von Wetter und Boden sowie reifen und gesunden Trauben in Verbindung mit traditionellen Ausbauverfahren im Keller Weine entstehen lassen, die ihre Individualität zeigen dürfen und nicht als uniforme Industrieprodukte daherkommen. Dabei bleibt er stets seinem Motto treu: „Ich lasse mich nicht drängeln und drängle meine Weine nicht!"